Presse

Pressekontakt


Michael vom Ende
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de


Pressefotos


26.01.2017
Dr. Martin Grabe (2)
26.01.2017
Dr. Martin Grabe (1)

Pressearchiv


Pressemeldungen aus den vergangenen Jahren finden Sie in unserem Pressearchiv.

Meldung vom 26.01.2017

Meldung vom 26.01.2017APS-Kongress: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“

Interview mit Dr. Martin Grabe



Vom 31. Mai bis 3. Juni 2017 findet im Congress Centrum Würzburg der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge statt. Im Folgenden ein Interview mit dem 1. Vorsitzenden des veranstaltenden Vereins „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e. V.“ (APS), Dr. Martin Grabe. Hauptberuflich ist er Chefarzt der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Klinik Hohe Mark in Oberursel/Taunus. Die Fragen stellt Michael vom Ende.
------------------------------------

„Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“. Warum 2017 dieses Thema?
Die gesellschaftliche Situation war sicherlich ein wichtiger Auslöser für dieses Thema. Als wir „Das Fremde“ als Thema festgelegt haben, waren die Entwicklung der Migrationswelle und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft noch gar nicht absehbar. Würde das Pendel in Richtung „Willkommenskultur“ ausschlagen oder in Richtung Fremdenhass? Inzwischen wissen wir: es gibt von beidem viel, und zwar parallel. Leider macht das Negative meist die Schlagzeilen aus: Übergriffe gegen oder durch Migranten, Demonstrationen, Pannen in der Organisation. Oft gerät in den Hintergrund, welche Menge an unglaublich guter humanitärer Arbeit durch eine Vielzahl von Organisationen, oft Kirchengemeinden, geleistet wird, und wie viel auch staatlicherseits nicht schlecht läuft.

Die derzeitige politische Situation ist aber tatsächlich nur ein Aspekt unseres Kongressthemas. Für Therapeuten und Seelsorger – als unsere Kongress-Zielgruppe - viel interessanter: was bewirkt in Menschen Angst vor Fremdem und vor Fremden? Das führt hin zu dem Fremden in uns selbst, den nicht angenommenen und abgewehrten Wünschen und Gefühlen. Wie können Menschen sich diesem Bereich annähern oder sogar damit anfreunden, um sich nicht Ziele im Außen für ihre Projektionen suchen zu müssen? Der Kongress soll auch anregen, sich bewusster mit dem zu beschäftigen, was C. G. Jung den „Schatten“ eines Menschen genannt hat. Nur über diesen Umweg kann unter Menschen größere Zufriedenheit, persönliche Freiheit und Toleranz gegenüber anderen erreicht werden. Als dritter Aspekt soll das „Fremde“ auch auf der spirituellen Ebene angesprochen werden. Die Unverständlichkeit des Lebensschicksals, das oft als „Wegschauen Gottes“ empfundene Warten auf Besserung ist ein Thema, dass schon vor 3.000 Jahren in den biblischen Psalmen eine wesentliche Rolle spielte. Für Menschen, die heute glauben, tauchen diese Fragen ebenfalls auf. Antworten müssen immer wieder neu gefunden werden – und der Kongress möchte dazu Ansätze liefern.

Was und wer ist APS, und warum gibt es diesen Verein?
Der Verein „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS) wurde im Jahre 2000 von Chefärzten verschiedener christlicher Kliniken gegründet, wobei von Beginn an Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Organisationen aus dem Bereich der Psychotherapie und Seelsorge hinzugezogen wurden. Zunächst war nur an die Organisation eines einzigen Kongresses für den deutschsprachigen Raum gedacht, schon bald zeigte sich aber ein großer Bedarf und viel Interesse in diesem Bereich, so dass es zu einem schnellen Wachstum der APS kam und einer kontinuierlichen Arbeit. Die APS veranstaltet heute alle zwei Jahre einen großen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, in den Jahren dazwischen kürzere Jahrestagungen. Außerdem gibt es Regionaltagungen in drei Regionen, eine Tagung für empirische Forschung in Psychotherapie und Seelsorge, Hilfe bei der Gründung von Intervisionsgruppen und die Zeitschrift „P & S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge“. Die APS hat das Ziel, Männer und Frauen, die in den Bereichen Psychotherapie und Seelsorge engagiert sind, in ein fruchtbares Gespräch miteinander zu bringen. In der Vergangenheit zeigte sich immer wieder, welch interessante und weiterführende Diskussionen dabei entstanden. Die APS versteht sich nicht primär als politische Kraft. Und dennoch möchte sie einen Beitrag zur Erneuerung unserer Gesellschaft leisten. Das tut sie aber indirekt, indem sie eine Plattform für Gespräche zur Verfügung stellt – insbesondere mit ihren Kongressen – und vielfältige Gelegenheit schafft, Vorurteile abzubauen, zu lernen, neu zu denken und sich mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen. Psychotherapie und Seelsorge müssen sich manchmal auch politisch äußern. Ihr Proprium ist und bleibt aber die sorgsame Arbeit am Einzelnen, am inneren Menschen.

Würzburg scheint mittlerweile ein gesetzter Ort für die Kongresse der APS zu sein. Wenn das stimmt, warum ist das so?
Schon zum dritten Mal sind wir jetzt mit unserem Kongress in Würzburg. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Einerseits ist das Congress Centrum dort ideal für unsere Kongressgröße und bietet mit seinen vielen Seminarräumen beste Möglichkeiten. Andererseits liegt Würzburg, geografisch gesehen, nahezu ideal in der Mitte von Schweiz, Österreich und Deutschland und ist verkehrstechnisch gut angebunden. Da wir ein Kongress für den gesamten deutschsprachigen Raum sind, ist Würzburg kaum zu toppen. Unsere erwähnten Jahrestagungen finden aber traditionellerweise weiter in Marburg statt, die Regionaltagungen natürlich in den entsprechenden Regionen.

Wen wünschen Sie sich als Teilnehmende auf dem kommenden Kongress?
Wir sind deshalb bei unseren Kongressen auf einen zweijährigen Rhythmus gegangen, weil sie ein regelmäßiges Fortbildungsangebot bilden sollen, das für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen und Seelsorger und Seelsorgerinnen zu einem treuen Begleiter auf ihrem Berufsweg werden kann. Darum gibt es auch jeweils über 90 Seminare zur Auswahl, um aus einem breiten Spektrum ein individuelles Fortbildungsprogramm zusammenstellen zu können, das sich im Laufe der Jahre immer mehr ergänzt. Und mein spezieller Wunsch? Noch mehr Teilnehmende aus dem katholischen Bereich.

Pressekontakt:
Michael vom Ende (Pressesprecher)
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de

Erstellt am 26.01.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 15.11.2016

31. Mai – 03. Juni 2017: Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg

Jetzt anmelden - relevantes Thema, Frühbucherrabatt, Credit Points



Bad Homburg/Würzburg (APS). Unter dem Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ findet vom 31. Mai bis zum 03. Juni 2017 der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, zum dritten Mal in Folge im Congress Centrum Würzburg, statt. „Die APS-Kongresse sind als nachhaltige Impulsgeber und Akzentsetzer gedacht.“, so Dr. Martin Grabe, 1. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg). Jetzt sei laut Grabe ein „guter Zeitpunkt, sich zu diesem Kongress mit größter Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge“ anzumelden.

Zum einen wachse die thematische Relevanz in „Zeiten der Angst vor dem Fremden“. Wo man selbst ungeklärte Ängste und Wünsche in sich herumtrage, biete sich das Fremdartige für negative Projektionen an. Aus der Massenpsychologie wisse man, dass es gerade die unbewussten unreifen Anteile in Menschen seien, die sich zu einer mächtigen Woge mit großer Zerstörungskraft verbünden können, betont Grabe, der auch Chefarzt der Abteilung Psychotherapie/Psychosomatik der Klinik Hohe Mark (Oberursel) ist.

Zum anderen gelte bis zum 30. November der günstigste Frühbuchertarif. Die Kongressgebühr beträgt bis dann 198 Euro, für Studierende und Arbeitssuchende 114 Euro, ein Rabatt von bis zu 23 Prozent. Für Mitglieder des Vereins ermäßigt sich die Teilnahmegebühr noch einmal grundsätzlich um 20 Euro.

Nicht zuletzt habe man, so die Veranstalter, wieder die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt, so dass es für PsychologInnen und ÄrztInnen Fortbildungspunkte geben könne. Beim letzten Kongress wurden beispielsweise 16 Punkte angerechnet. Neben der kompletten Teilnahme am Kongress können Interessierte auch Tageskarten für Donnerstag und Samstag und die Konzertkarte für Freitagabend mit „2Flügel“gesondert buchen. Schon jetzt seien mehr als 330 Anmeldungen eingegangen und mehr als die Hälfte der kostenlosen Standplätze der den Kongress begleitenden Fachausstellung vergeben.

Detaillierte Infos, Preise und die Online-Anmeldemöglichkeit zum Kongress sind unter www.aps-kongress.de verfügbar.


Pressekontakt:
Michael vom Ende (Pressesprecher)
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de

Erstellt am 15.11.2016 von Michael vom Ende

Meldung vom 18.07.2016

31. Mai – 03. Juni 2017: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“

9. Intern. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg



Bad Homburg/Würzburg (APS). Unter dem Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ findet vom 31. Mai bis zum 03. Juni 2017 der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, zum dritten Mal in Folge im Congress Centrum Würzburg, statt. Auf die erhofften 1.000 Teilnehmenden warten mehr als 100 Veranstaltungen mit Plenumsvorträgen, Vortragsseminaren, Praxis-Workshops, einer Konzertlesung mit „2Flügel“ und einer Fachausstellung. Hauptreferenten des Kongresses aus unterschiedlichen Disziplinen sind Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer (Riehen bei Basel), Prof. Dr. theol. Wilfried Härle (Ostfildern), Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs (Heidelberg), Michael Borkowski (Laatzen bei Hannover), Yassir Eric (Korntal), Prof. Dr. theol. Dr. phil. Franz Gmainer-Pranzl (Innsbruck) und Prof. Dr. theol. Mihamm Kim-Rauchholz (Bad Liebenzell). Veranstalter des Kongresses ist der eingetragene Verein „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg).

"Das Fremde" sei ein Thema, das „größte Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge“ habe, so Dr. Martin Grabe, der 1. Vorsitzende des Vereins. „Rein äußerlich gewinnt es durch die Flüchtlinge in Deutschland hohe Aktualität. Dass viele Menschen sich recht schwer tun mit dem Fremden "in dir", hat eine Menge mit dem Fremden "in mir" zu tun.“ Wo man selbst ungeklärte Ängste und Wünsche in sich herumtrage, biete sich das Fremdartige für negative Projektionen an. Aus der Massenpsychologie wisse man, dass es gerade die unbewussten unreifen Anteile in Menschen seien, die sich zu einer mächtigen Woge mit großer Zerstörungskraft verbünden können, betont Grabe, der auch Chefarzt der Abteilung Psychotherapie/Psychosomatik der Klinik Hohe Mark (Oberursel) ist. Ein erster Schritt müsse sein, einen Blick für eigene dunkle, gemiedene Anteile zu entwickeln. Dann erst sei es möglich, anderen in dieser Auseinandersetzung zu helfen. Für Christen habe das Ganze aber auch eine spirituelle Dimension. Nicht nur Menschen, sondern auch der "erlebte Gott" sei laut Grabe den Christen manchmal fremd. "Warum muss das jetzt sein?" "Warum lässt er das zu?" sind Fragen, die sich nicht in einer Theodizee-Debatte abschließen lassen. Sie wollen im Leben immer wieder erobert werden.“

Detaillierte Infos und Preise zum Kongress sind unter www.aps-kongress.de verfügbar. Die Anmeldung ist online sowie über das APS-Sekretariat (Am Grohborn 10, 35066 Frankenberg, Tel. 06451 210904, info@akademieps.de) ab sofort möglich. Bis zum 30. November 2016 gilt noch der Frühbucherrabatt von 23 Prozent, dazu kommt eine Ermäßigung für APS-Mitglieder. Außerdem würde, so die Veranstalter, wieder die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt, so dass es für PsychologInnen und ÄrztInnen Fortbildungspunkte geben könne. Beim letzten Kongress wurden beispielsweise 16 Punkte angerechnet. Neben der kompletten Teilnahme am Kongress können Interessierte auch Tageskarten für Donnerstag und Samstag und die Konzertkarte gesondert buchen.


Pressekontakt:
Michael vom Ende (Pressesprecher)
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de

Erstellt am 18.07.2016 von Michael vom Ende