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Michael vom Ende
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Pressefotos


03.06.2017
Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz: Das Fremde in der Heiligen Schrift
03.06.2017
Prof. Dr. Dr. Franz Gmainer-Pranzl: Das Fremde und die Philosophie
02.06.2017
Seminar Dipl.-Sozialpädagogin Elke Hieckmann
02.06.2017
Seminar Pastor i. R. Olaf Kormannshaus
02.06.2017
Seminar Prof. Dr. theol. Torsten Dietz
02.06.2017
Seminar Ulrike Duffing
01.06.2017
Vortrag Yassir Eric
01.06.2017
Michael Borkowski
01.06.2017
Vortrag Prof. Dr. Thomas Fuchs
01.06.2017
Vortrag Prof. Dr. Wilfried Härle
31.05.2017
Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Samuel Pfeifer
31.05.2017
Blick ins Plenum
31.05.2017
Eröffnung APS-Kongress 2017 durch Dr. Martin Grabe
26.01.2017
Dr. Martin Grabe (2)
26.01.2017
Dr. Martin Grabe (1)

Pressearchiv


Pressemeldungen aus den vergangenen Jahren finden Sie in unserem Pressearchiv.

Meldung vom 03.06.2017

Abschlussvorträge APS Kongress setzen markanten Schlusspunkt

„Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“



Würzburg (APS). Der 9. Internat. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge unter dem Gesamtthema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ ist am Samstag mit zwei Fachvorträgen zu Ende gegangen. Univ.-Prof. Dr. theol. Dr. phil. Franz Gmainer-Pranzl, Priester der Diözese Linz, referierte vor den 900 Teilnehmern zum Thema „Das Fremde und die Philosophie“ und Prof. Dr. theol. Mihamm Kim-Rauchholz zum Thema „Das Fremde in der Heiligen Schrift“.

Prof. Dr. theol. Dr. phil. Franz Gmainer-Pranzl (Linz), Priester und Fundamentaltheologe, wünschte sich ein „Europa respondens“; Europa als einen Ort, der von Anerkennung, Inklusion, (Selbst-)Kritikfähigkeit und Antwortfähigkeit geprägt sei. Die Europäer neigten dazu, so Gmainer-Pranzl, sich „das Fremde“ einzuverleiben. Das sei nicht zielführend im Umgang mit der aktuellen Situation. Vielmehr müssten Menschen dahin kommen, den „Stachel des Fremden“ als Herausforderung auszuhalten. Die Prägung der Philosophie durch eine Denkweise der kolonialen Logik müsse dekodiert werden. Das sei möglich durch „Staunen“, in dem man aus dem „Bann des Selbstverständlichen“ heraustrete, durch eine Responsibilität, in dem man sich vom Anspruch des Fremden zu einer Antwort inspirieren lasse und nicht „exotisiere“ und durch „methodische Pluralität“ selbstverständlich werden. Man werde Fremdem nur gerecht, wenn man andere Ansätze kenne und mit neuen Mitteln und Möglichkeiten auf Andere zuginge. Denn: „Wir bewerteten alles Fremde leichtfertig negativ, wollten es möglichst schnell zu Vertrautem machen“, so Gmainer-Pranzl. Es sei an der Zeit, die Aufmerksamkeit zu schärfen und nicht das, von dem wir lernen können, in den Wind zu schlagen. Diese Gefahr bestehe nämlich, wenn nur „das Eigene das Sichere“ sei. Die Kirchen könnten viel dazu beitragen, dass sich die Bewertung des Fremden in der Gesellschaft verändere. „Wenn wir ‚Europa‘ sagen, muss das ‚Öffnung‘ heißen“, schloss Gmainer-Pranzl mit einem Zitat von Papst Franziskus.

Prof. Dr. theol. Mihamm Kim-Rauchholz (Bad Liebenzell), Professorin für Griechisch und Neues Testament, wies in ihrem Vortrag auf befremdlich wirkende Passagen der Bibel hin und betonte deren Wichtigkeit für die Reflexion eigener kultureller Werte. Jede Nationalkultur besäße sogenannte Kernwerte, die das eigene Verständnis der Bibel tief beeinflussten. Diese kulturell verankerten Tugenden könnten den Zugang zur wahren Erkenntnis der biblischen Botschaft versperren. So bestünde die Gefahr, „die eigenen Werte als entscheidendes Kriterium zu nutzen, um das Wort Gottes zu verstehen“. Eminent wichtig sei es jedoch laut der Theologin, die eigenen Werte an der Figur Christi festzumachen und das befremdlich wirkende in der Bibel als Chance zu sehen, die Eigenreflexion zu fördern und dadurch ein interkulturelles, heterogenes Miteinander auf biblischer Basis zu gestalten.

Dr. Martin Grabe, 1. Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS, Bad Homburg) lobte zum Schluss des Kongresses die fachlich ausgezeichnete Qualität der Plenumsvorträge und den einwandfreien Ablauf in allen organisatorischen Belangen. Die Teilnehmer nutzen auch in diesem Jahr die zahlreichen Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches. Die Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Kongresses durch die Auswahl von 4 Workshops aus einem Angebot von fast 100 möglichen kam bei allen Teilnehmern sehr gut an. Die umfangreiche Fachausstellung wurde in den Pausen gut besucht und als Informationsbörse und Chance der Vernetzung genutzt.

Die APS sei entschlossen, den schon zum 3. Mal in Würzburg stattfindenden Kongress im Zweijahres-Rhythmus weiterzuführen. Dazu sei hilfreich, dass das Fortbildungsmanagement von Psychologen und Ärzten den Fachkongress durch die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Bayern mit 16 Fortbildungs-Einheiten als feste Größe einplanen könne. Der 10. Internationale Kongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge, dann als besonderer Jubiläumskongress, ist für den 05. – 08. Juni 2019 geplant.

Erstellt am 03.06.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 02.06.2017

APS Kongress: 90 Seminare zur Auswahl

Veränderungsprozesse im Gehirn anstoßen

Dipl.-Psych. Dr. Matthias Schlagmüller (Kitzingen) bewertete im Seminar „Veränderungsprozesse im Gehirn anstoßen“ das Verstehen epigenetischer Prozesse als Meilenstein der Forschung. Menschen seien nicht hilflos ihren Genen und deren Informationen ausgeliefert. Heute sei bekannt, so Schlagmüller, dass epigenetische Prozesse lebenslang möglich seien. Die alttestamentliche Aussage ‚Achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben‘ (Sprüche 4,23), fassten die Phänomene der Epigenetik gut zusammen. Verbitterte Menschen seien deutlich häufiger von depressiven Prozessen betroffen, als Menschen, die zur Vergebung bereit seien.

Pastor i. R. Olaf Kormannshaus (Berlin), Dipl.-Psychologe und Supervisor, bezeichnete die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit und Unsicherheit aushalten zu können, eben die Ambiguitätstoleranz, als essentiell für die Gesellschaft. Er legte dar, warum sie gerade für Christen eine wichtige Ressource darstelle. Die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit und Unsicherheit aushalten zu können, sei eine der „Kernkompetenzen zum Überleben der Menschheit“. Personen in sozialdiakonischer Arbeit seien Spannungen ausgeliefert, die das Aushalten von Kontroversen fordere. Kormannshaus belegte anhand biblischer Zitate, dass die Ambiguitätstoleranz durch das Wesen Gottes in der Bibel fest verankert sei. Christen hätten so direkten Zugang zu dieser Fähigkeit. Sie sei wesentlich, um sozialen oder moralischen Problemen zu begegnen und mit Fremdheit umzugehen.

"Das Land der Seele ist fremd. Wollen wir dorthin reisen?" Anhand dieser provokanten Eingangsfrage ermutigte die Dipl.-Sozialpädagogin und Traumatherapeutin Elke Hieckmann (Hirschaid) im Seminar "Das fremde Land der Seele - Reise in die Innenwelt" diese Reise anzutreten. Dazu gehöre zunächst ein Start, der keine Vorbedingungen kenne. Der Mensch versuche sich zwar nach außen erst einmal halbwegs ansehnlich zu machen, bleibe aber sich selbst bei der einseitigen Pflege seiner "Schokoladenseite" fremd. Nicht mit sich zu kämpfen, sondern neugierig auf das Fremde in sich zuzugehen, brauche den größeren Mut, weil es dem Menschen Angst mache. Dazu gehöre, die Schönheit des Fremden in sich zu suchen und sich möglichst regelmäßig mit den fremden Seiten vertraut machen. Das sei besonders herausfordernd bei Eigenschaften, die dem Menschen selbst nicht gefielen.

Der Kongress endet am Samstag mit einem Vortrag von Prof. Dr. Franz Gmainer-Prantl (Salzburg) mit dem Titel „Das Fremde und die Philosophie – Eine historische und systematische Betrachtung zur ‚erkenntnistheoretischen Fremdenangst‘“ und dem Abschlussvortrag von Dr. Mihamm Kim-Rauchholz (Bad Liebenzell) zum Thema „Das Fremde in der Heiligen Schrift – Kulturspezifische Zugänge“.
Erstellt am 02.06.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 02.06.2017

Seminartag innerhalb des APS-Kongresses

Von „Die christliche Brille absetzen“ bis „Sünde – Das Fremde in mir?!“

Würzburg (APS). Der dritte Kongresstag des 9. Internat. Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge unter dem Gesamtthema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ stand ganz im Zeichen von mehr als 90 Wahl-Seminaren für die knapp 900 Teilnehmenden.

Die Dipl.-Religionspädagogin Ulrike Duffing, Geschäftsleiterin des „Hauses der Religionen“ (Hannover), ein Zentrum für interkulturelle und interreligiöse Bildung, stellte als wegweisende Verhaltensempfehlungen im multireligiösen Miteinander die fünf Grundlagen des interreligiösen Dialoges des Theologen Prof. Dr. Klaus von Stosch vor. Danach erzeuge das Absetzen der „christlichen Brille“ zunächst zwar Orientierungslosigkeit, gleichzeitig bedeute es jedoch die Möglichkeit einer Neuorientierung auf den eigenen Halt im Glauben. Es sei lohnenswert, von diesem eigenen Glauben zu sprechen, sich selbst Andersgläubigen „zuzumuten“ und diese in ihrer Religiosität zu respektieren.

Dr. Matthias Burhenne (Wiedenest), Seelsorgereferent und Männerreferent im Forum Wiedenest empfahl im Seminar „Impulse für die Eheberatung – wie kann man aus einer destruktiven Streitspirale aussteigen?“ einen „Ärger-Barometer“. Jeder Ehepartner habe seine eigene Dynamik des Ärgerns, deren er sich häufig selbst nicht bewusst sei. Das führe im Streit dann zur emotionalen Eskalation, in der kein produktives, klärendes Gespräch mehr möglich sei. Schon der biblische Ausspruch „Vor allem achte auf dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben“ (Sprüche 4,23) lehre, dass ein frühzeitiges Erkennen des eigenen Ärgers schon ein wesentlicher Schritt sei, um aus der destruktiven Streitspirale auszusteigen.

Marika Rimkus (Würzburg), Psychologin und freie Therapeutin, stellte das Modell der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) vor und verwies darauf, dass es ein verhaltenstherapeutisch ausgerichtetes Verfahren beinhalte. Das Ziel sei es, psychische Flexibilität zu erhöhen und dadurch Menschen zu befähigen, ihre Werte selbstbestimmt und erfolgreich zu leben. Zum Modell gehörten sechs Kernprozesse wie z. B. „Akzeptanz“ („Manche Dinge muss ich nehmen, wie sie sind und kann trotzdem sinnerfüllt leben!“), „Commitment“ (die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren und aktiv zu werden) und „das Arbeiten an den eigenen Werten und Lebenszielen“.

Das Konzept der Sünde sei vielen Menschen fremd geworden, so Prof. Dr. theol. Thorsten Dietz (Marburg) in seinem Seminar „Sünde – das Fremde in mir“. Sünde kenne man lediglich im Bagatell-Bereich. Der ursprüngliche Rahmen, Sünde bzw. Sündenerkenntnis hineinzustellen in das Zentrum der Erlösung und Befreiung, sei verloren gegangen. Der Begriff diene oft zur Ausgrenzung und Beschämung Einzelner. Sündenerkenntnis und die Zusage Gottes der Ebenbildlichkeit müssten neu zusammengebracht werden. Das sei ein „kluger Umgang“ mit diesem Thema, so Dietz. Nur so könne der Mensch „sich selbst verlassen“, um in Gott jemanden zu finden, der Halt gebe - und damit gehalten zu sein.
Erstellt am 02.06.2017 von Claudia Nickel

Meldung vom 01.06.2017

„Der Hilfsbedürftigere hat Vorrang“ - Vom Fremden zum Mitglied

APS-Kongress thematisiert Integration


Würzburg (APS). In zwei Vorträgen hat der 9. Internat. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge Würzburg auch die praktische Seite des Generalthemas „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ beleuchtet. Der Veranstalter, die „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg) präsentierte mit Michael Borkowski (Hannover) und Yassir Eric (Korntal) zwei interkulturell agierende Referenten.

Was ist Kultur? Diese Frage beschäftige ihn, so Michael Borkowski, als Theologe und Pädagoge Leiter der Beratungspraxis Aufwind in Laatzen/Hannover, im Zusammenhang mit seinen Erfahrungen mit Flüchtlingen. Diese kämen mit der entsprechenden Kulturkompetenz ihrer Heimatländer nach Deutschland und müssten sich hier ganz neu orientieren. So entwickelten sich auf verschiedenen Ebenen neue Kulturkontexte, die die Chancengleichheit und Partizipation ebenso wie die Förderung der Ressourcen aller ansteuern sollten. Die meisten dieser Menschen hätten eine enorme Lebensleistung hinter sich und durch traumatische Erlebnisse auf der Flucht oft den Kontakt mit ihrem Selbstwertgefühl verloren.

Nur die Kenntnis und Wertschätzung des eigenen kulturellen Lebenskreises helfe im komplexen Prozess der Vernetzung verschiedener Kulturen, deren Basis Navigatoren z. B. das Grundgesetz seien. Der Prozess „Vom Fremden zum Mitglied“ verlaufe in sechs Phasen, beginnend bei der Vorbereitung auf die Migration bis hin zur Integration, also der gelungenen Anpassung, erweiterten Identität und dem Aufbau eines Kohärenzgefühls. Die Vermittlung der „unzerstörbaren Gottesebenbildlichkeit“ sei ihm als Christ ebenso wichtig wie das Hören auf die Gotteserfahrungen der Geflüchteten in seiner Stabilisierungsgruppe, so Borkowski. „Vom sicheren äußeren Ort zum sicheren inneren Ort“ wolle er Menschen begleiten und sich öffnen für die Fremden, weil Christus durch diese Menschen zu uns komme. So gelte der Aufruf an alle Christen Brückenbauer zu werden, denn der „Hilfsbedürftigere habe Vorrang“.

Die eigene Öffnung und der gegenseitige Austausch seien wohl das Wichtigste innerhalb einer Begegnung mit dem Fremdenartigen, sagte Yassir Eric, Theologe und Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI) in Korntal bei Stuttgart. Als ehemaliger Muslim gab er Einblicke in die Reibungsflächen im Umgang mit dem Islam. Hier sei eine Auseinandersetzung auf der persönlichen Ebene unabdingbar. Dazu gehöre, so der gebürtige Sudaner, die Notwendigkeit, den Unterschied zwischen dem Islam als Religion und Muslim als Mensch zu sehen. Der Islam sei Ideologie und fordere Unterwerfung von Menschen aller Weltanschauungen und Religionen. Muslime jedoch sollten wie jeder Mensch als Individuum mit eigener Lebensgeschichte und Prägung betrachtet werden.

Der Frage, ob eine Aufnahmegesellschaft durch Zuwanderung tatsächlich ihre kulturelle Identität verlieren könne und ob eine Leitkultur postuliert werden müsse, stellte er entgegen, ob nicht eher die Tiefe der kulturellen Wurzeln der Gesellschaft überprüft werden müssten. Der Theologe ging zudem auf verschiedene Integrationsmaßnahmen ein und forderte die Zuhörer auf, mit Migranten zu sprechen, sich zu vernetzen und Kultur durch Interaktion zu gestalten. Seinen Vortrag veranschaulichte Eric mit authentischen Beispielen aus seiner eigenen Migrationsgeschichte sowie seiner Hinwendung zum christlichen Glauben.




Erstellt am 01.06.2017 von Claudia Nickel

Meldung vom 01.06.2017

APS-Kongress: Spezifische Blicke auf „Das Fremde“

Hinweise aus Theologie, Psychiatrie und Philosophie



Würzburg (APS). Unter dem Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ findet vom 31.05. – 03. Juni 2017 der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, erneut im Congress Centrum Würzburg, statt. In zwei Fachvorträgen beleuchteten mit dem Theologen Prof. Dr. Wilfried Härle (Stuttgart) und dem Psychiater und Philosoph Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs (Heidelberg) zwei ausgewiesene Experten das Kongressthema aus ihren Bereichen.

Prof. Dr. theol. Wilfried Härle, emeritierter Theologieprofessor in Marburg und Heidelberg, bis 2010 Vorsitzender der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland und bis 2005 Mitglied der Enquetekommission des Deutschen Bundestages für Ethik und Recht der modernen Medizin, referierte unter der Überschrift „Fremd wie dein Name sind mir deine Wege“ über den „unbekannten, verborgenen, fremden Gott“. Die Überschrift habe er, so Härle, aus dem Lied „Ich steh vor dir mit leeren Händen“ des Niederländers Huub Oosterhuis, das bei den von ihm betreuten Bewohnern eines Stuttgarter Wohnstifts wohl das Lieblingslied sei. Dahinter stecke die tiefe Sehnsucht genauso wie die Ahnung, dass der Mensch gerne glauben möchte, dem aber die Fremdheit Gottes entgegenstehe. „Fremd“ sei dabei grundsätzlich ein ambivalentes Wort, das zwar tendenziell negativ sei, aber auch eine herausfordernde Seite habe.

Härle wies kenntnisreich anhand vieler Zitate nach, dass die Fremdheit Gottes im Alten und Neuen Testament, aber auch in der christlichen Theologiegeschichte und in der abendländischen Philosophiegeschichte über die Jahrtausende den Menschen zu existentiellen Fragen anrege. Am Ende sei es aber bei der Frage nach dem Übel in der Welt und der Rolle Gottes dabei so, dass sie „nicht auf eine philosophische Antwort, sondern auf einen Trost, der meist größer ist als wir ihn oft anbieten können“, warte. Der kürzlich verstorbene Gießener Philosoph Odo Marquard habe darauf hingewiesen, dass wohl diejenigen recht hätten, „die dem Vertrauen auf Gott, also dem Glauben“, das letzte Wort gäben und dies nicht zu können dann das „eigentliche Unglück“ sei. Härle schloss daraus, dass es „das eigentliche Glück sei, das zu können“. Bei aller Fremdheit Gottes sei seine Absicht unmissverständlich, nämlich uns zu retten (1. Timotheus, Kapitel 2, Vers 4).

Laut Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs, Psychiater und Philosoph, sei die Psychopathologie die besondere Wissenschaft des Fremden. Dabei sei die Selbstentfremdung zunächst ein normaler und biologisch notwendiger Vorgang. Identität entwickle sich im Entdecken des Selbst im Gegensatz zum Anderen, also komplementär. Im Englischen ließen sich die drei Kategorien des Fremden gut untergliedern in „foreign“ – das Fremde als Äußeres, „alien“ – das Fremde als nicht zum Selbst gehörend und „strange“ – das Fremde im Sinne von unbekannt. Mögliche positive emotionale Reaktionen auf „das Fremde“ seien Neugier, Faszination, Grenzüberschreitung, interkultureller Kontext oder schlicht Exotik, im negativen Sinn entsprechend Furcht, Flucht, Ablehnung, Aggression u. a.

Erst wenn Fremdheit als Verletzung oder Ausgesetztheit versus Urvertrauen erlebt werde, entstünden Folgen, die z. T. lebenslange Auswirkungen auf die Persönlichkeit hätten. Als Beispiele nannte Fuchs drei Formen psychischer Störungen, die Borderline-Störung, die Magersucht sowie posttraumatische Belastungsstörungen bei Migranten. Damit Traumata nicht zu psychischen Krankheiten würden, seien u. a. soziale Unterstützung, Anerkennung sowie Wiederaneignung des traumatisch Fremden in dosierter Form und therapeutische Begleitung nötig. Erst wenn die traumatischen Erlebnisse aus dem „Körpergedächtnis“ narrativ in die eigene Geschichte eingeordnet seien, könnten diese langfristig verarbeitet werden. Resümierend betonte Fuchs, das Selbst könne sich nicht ohne das Fremde konstituieren. Die Ausbildung der psychischen Identität beginne bereits mit pränatalen Erfahrungen und ziehe sich durch die Phase der Adoleszenz, bis ein biologisches, soziales und ökologisches Selbst, die individuelle Identität, entwickelt.


Erstellt am 01.06.2017 von Claudia Nickel

Meldung vom 31.05.2017

Meldung vom 31.05.2017Prof. Dr. Samuel Pfeifer: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“

Eröffnungsvortrag des APS-Kongresses



Würzburg (APS). Ausgangspunkt des Eröffnungsvortrages des 9. Internat. Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg des Schweizer Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Dr. Samuel Pfeifer ist die sich immer neu wiederholende Konfrontation mit Fremdheit. Jedes Individuum käme damit ständig in Berührung; deshalb sei das Kongressthema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ für jeden aktuell.

Laut Pfeifer lasse sich die Thematik „Das Fremde in mir“ mit dem bio-psycho-sozialen Grundsystem des Menschen erklären. Jeder Mensch sei von Natur aus darauf angelegt, sich abzugrenzen – mit dem Ziel sich z. B. vor destruktiven Kräften zu schützen. Die Haut, das Immunsystem oder die Plazentarschranke seien biologische Indizien dafür. Gleichzeitig dienten genau diese Organe und biologischen Strukturen auch zur Kontaktaufnahme, also zur Überwindung des Fremden. Auch im Sozialsystem sei der Mensch darauf aus, sich zu schützen und baue Mauern, um das Fremde abzuschirmen. Im Durchlaufen des Ich-Bewusstseins sei es wichtig, dass Grenzen zum Anderen geschaffen werden würden, um eine Entwicklung des Selbst zu ermöglichen.

Das Fremde in sich kennenzulernen sei im Rahmen der Psychotherapie eine große Aufgabe. Hilfreich sei dabei z. B. das sogenannte „Johari-Fensters“ nach Joe Luft und Harry Ingham mit seinem Raster von bewussten und unbewussten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmalen. Mit Hilfe dieses Systems könnten blinde Flecken und Schattenseiten identifiziert werden. Die Patienten würden so lernen, dass auch die fremden, negativ konnotierten Persönlichkeitsteile zum Selbst dazu gehörten. Diese Erkenntnis sei schon in der Bibel zu lesen. So schreibe der Apostel Paulus: „Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Verstand“. Wie mit dieser Dualität umgegangen werden könne, sei genauso zu klären wie die bewusste Wahrnehmung der vorhandenen Spannungen. Denn nur dann könnten Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. So könne sich z. B. das eigene Verhalten gegenüber dem bedrohlichen Fremden verändern.

Zum Schluss ging Pfeifer auf die Thematik des „Fremden in Gott“ ein. Der Atheismus wachse durch den „sinnentleerten Gott“ zu einem immer größeren Bestandteil der Gesellschaft an. Mutmaßlich führe die Faszination des Fremden hierzulande dazu, dass Menschen vielfach in den östlichen Religionen oder spirituellen Sondergruppen nach Sinnhaftigkeit suchten. Trotzdem fragten Menschen vor allem in Leidsituationen nach Gott. Durch das Bewusstsein der eigenen Fremdheit könne die Kraft entstehen, dem Fremden mit Respekt und Offenheit zu begegnen.


Erstellt am 31.05.2017 von Sophia Sczesny

Meldung vom 31.05.2017

Meldung vom 31.05.20179. Internationaler APS-Kongress in Würzburg eröffnet

Knapp 900 Teilnehmende beschäftigen sich mit „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“



Würzburg (APS). Unter dem Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ findet vom 31.05. – 03. Juni 2017 der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, erneut im Congress Centrum Würzburg, statt. Dr. Martin Grabe für die Veranstalter und Dr. Adolf Bauer, Bürgermeister der Stadt Würzburg, begrüßten die ca. 900 Teilnehmenden zur Eröffnung des Kongresses.

„Das Fremde“ hat größte Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge.“ so Dr. Martin Grabe, der 1. Vorsitzende des Vereins. „Rein äußerlich gewinnt es durch die Flüchtlinge in Deutschland hohe Aktualität. Dass viele Menschen sich recht schwer tun mit dem Fremden „in dir“, hat eine Menge mit dem Fremden „in mir“ zu tun. Wo ich selbst ungeklärte Ängste und Wünsche in mir herumtrage, da bietet sich das Fremdartige für negative Projektionen an. Die Erforschung des Fremden braucht den Kontakt mit dem Vertrauten. Wer Angst hat, der vermeidet. Und Angst wird wiederum größer durch Vermeidung. Seelsorger und Therapeuten sind Menschen, die begrenzt, aber an Schlüsselstellen des Lebens, dieses notwendige Stück Vertrautheit, Geborgenheit zur Verfügung stellen können und wollen. Damit ein Ratsuchender den Mut fassen kann, dem Fremden in sich zu begegnen. Noch besser, viele von uns haben es schon so oft erlebt: dass ein Mensch geradezu neugierig, wissbegierig beginnt zu erforschen, was da bisher als schwarzer Schatten in seinem Leben herumstand.“

Oberbürgermeister Schuchardt hatte sich schon im schriftlichen Grußwort überzeugt gezeigt, dass das diesjährige Kongressthema angesichts der Flüchtlingsproblematik von „hoher Aktualität und großer gesellschaftlicher Relevanz“ sei.

Dr. Adolf Bauer, Bürgermeister der Stadt Würzburg, dankte den Teilnehmenden für ihr Kommen in die Europastadt Würzburg. Es sei das Gebot der Stunde, sich „grenzenlos und zeitlos für die Würde des Menschen“ einzusetzen. Geflüchtete, allein 2.000 in Würzburg, forderten dazu heraus alles zu tun, damit die Fremden nicht fremd bleiben."

Auf die Kongressbesucher warten mehr als 100 Veranstaltungen wie Plenumsvorträge, Vortragsseminare, Praxis-Workshops, ein Konzert mit dem Duo 2Flügel und eine Fachausstellung. Veranstalter des Kongresses ist der eingetragene Verein „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg).

Der Veranstalter:
Veranstalter des Kongresses ist der eingetragene Verein „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg). Die Akademie sieht ihre Aufgabe darin, Begegnungen zwischen Psychotherapie und christlicher Seelsorge in Wissenschaft und Praxis zu fördern. Sie möchte durch ihre Arbeit dazu beitragen, Sinn- und Werteorientierung in psychotherapeutisches sowie therapeutisches Wissen und therapeutische Methodik in seelsorgliches Denken und Handeln zu integrieren. Ziel ist, durch Austausch und gemeinsame Arbeit unter Therapeuten und Seelsorgern eine qualitative Verbesserung der Beratung und Behandlung von Ratsuchenden in beiden Fachgebieten zu erreichen. Die Veranstaltungen der APS stehen allen Interessierten offen.

Zu den Aktivitäten der APS gehören die alle zwei Jahre stattfindenden Kongresse, die APS-Jahrestagungen im jährlichen Wechsel mit den Kongressen, Tagungen und Workshops zu aktuellen Entwicklungen in der empirischen Forschung in Psychotherapie und Seelsorge, die Herausgabe der Zeitschrift „P&S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge“, Regionaltagungen, Hilfe bei der Gründung von Intervisionsgruppen sowie ein Informationsservice für Mitglieder.

Zum APS-Vorstand gehören Dr. med. Martin Grabe (1. Vorsitzender, Chefarzt der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Klinik Hohe Mark, Oberursel), Dr. med. Rolf Senst (Stellv. Vorsitzender, Chefarzt der psychosomatischen Fachklinik de´ignis, Egenhausen), Doris Möser-Schmidt (Dipl.-Psychologin, Marburg), Olaf Kormannshaus (Dipl.-Psychologe und Pastor, Wustermark) und Dr. Martina Kessler (Theologin und psychol. Beraterin, Gummersbach).

Der Kongress in Zahlen:
• Teilnehmende aus 12 Nationen, vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch 11 Kongressstipendiaten aus Weißrussland, Russland, Lettland und der Ukraine.
• ca. 50 Kongressmitarbeiter
• 40 Stände in der Fachausstellung
• mehr als 100 Einzelveranstaltungen
• 16 Fortbildungspunkte vergibt die Psychotherapeutenkammer Bayern für den Kongress als zertifizierte Fortbildung
• Ein Büchertisch der Stephansbuchhandlung
Erstellt am 31.05.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 23.05.2017

Ab 31. Mai: 9. Internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg

Anmeldung noch möglich – Fortbildungspunkte für Teilnehmende



Würzburg (APS). Unter dem Gesamtthema „Das Fremde in mir, in dir, in Gott“ beginnt am 31. Mai der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge im Congress Centrum Würzburg. Er dauert bis zum 03. Juni.

Auf die bisher mehr als 800 angemeldeten Teilnehmenden warten über 100 Hauptvorträge, Seminare und praxisorientierten Workshops. Neben einem Abend der Kultur und Begegnung rundet eine Fachausstellung das Angebot ab. Veranstalter des Kongresses ist die „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e. V.“ (APS, Frankenberg).

Die Psychotherapeutenkammer Bayern bescheinigt erneut 16 Fortbildungspunkte für die Teilnahme am Kongress. Diese Punkte gelten in allen Bundesländern gleichermaßen für Ärzte und Psychologen. Für Tagesgäste werden entsprechend Punkte vergeben, genauere Informationen dazu erteilt das Kongressbüro vor Ort. Die Zusage der Punkte bescheinigt die gleichbleibend hohe Qualität der Veranstaltung. Für alle Teilnehmenden gewinnt der Kongress durch die Punktevergabe an Relevanz.

Für Kurzentschlossene ist die Anmeldung noch möglich (online unter http://aps-kongress.de/anmeldung.html oder per Mail an info@akademieps.de), auch als Tagesgast für Donnerstag und Samstag. Konzertkarten für Freitag, den 02.06.2017, mit dem Duo „2Flügel“ können an der Abendkasse erworben werden. Alle Informationen unter http://www.aps-kongress.de.
Erstellt am 23.05.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 26.04.2017

Kongress-Highlights: „Das Fremde in mir, in dir, in Gott"

9. Internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge: Hohe Anmeldezahlen bestätigen großes Interesse



Würzburg (APS). „Das Fremde in mir, in dir, in Gott“ lautet das Thema des 9. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge vom 31.05. – 03.06. 2017 im Congress Centrum Würzburg.

Auf die bisher ca. 800 angemeldeten Teilnehmenden warten mehr als 100 Veranstaltungen angefangen von sieben Hauptvorträgen bis zu Seminaren und praxisorientierten Workshops, die dieses aktuelle Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten. Neben einem Abend der Kultur und Begegnung rundet eine Fachausstellung das Angebot ab. Veranstalter des Kongresses ist die „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e. V.“ (APS, Frankenberg).

Das Fremde – in mir, in dir, in Gott
"Das Fremde" ist ein ganz neues Thema, das wir in bisherigen Kongressen kaum berührt haben. Und doch hat es größte Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge. Rein äußerlich gewinnt es durch das Flüchtlingsthema in Deutschland hohe Aktualität.“, so Dr. Martin Grabe, 1. Vorsitzender der APS.

Hauptreferate
Die Hauptreferate werden auch in diesem Jahr von hochkarätigen Rednern und Rednerinnen bestritten: Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer (Basel, CH), Prof. Dr. theol. Wilfried Härle (Heidelberg), Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs (Heidelberg), Michael Borkowski, Theologe und Pädagoge (Hannover), Yassir Eric, Pastor und M.A. in Missiologie und Interkulturelle Theologie (Korntal), Univ.-Prof. Dr. theol. Dr. phil. Franz Gmainer-Pranzl (Salzburg), Prof. Dr. theol. Mihamm Kim-Rauchholz (Bad Liebenzell).

Prof. Dr. med. Dr. Phil. Thomas Fuchs wird zum Thema: „Das Eigene und das Fremde – Zur Dialektik der Identität“ referieren. Auch eine gesunde Identitätsentwicklung setzt sich notwendig mit Fremdem auseinander. Davon ausgehend wird Fuchs insbesondere auf die Bedeutung der Fremdheitserfahrung in einzelnen psychischen Störungen eingehen.

Als Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamfragen ist Yassir Eric prädestiniert für das Thema „Begegnung mit dem Islam, Begegnung mit Muslimen“. Selbst aufgewachsen in einem muslimischen Land, konvertierte er aus dem Islam zum Christentum und kann aus persönlichem Erleben und vielen Kontakten seine Erfahrungen an die Kongressteilnehmer weitergeben. Gerade angesichts der Flüchtlingsthematik werden hier Informationen weitergegeben, die nicht von Ängsten und falschen Vorstellungen gefärbt und deshalb von hohem Wert für alle Zuhörer sind.

Prof. Dr. theol. Wilfried Härle wird in seinem Vortrag „Fremd wie dein Name sind mir deine Wege“ eine Brücke schlagen von der abendländischen Philosophiegeschichte und der christlichen Theologie des Alten und Neuen Testaments bis hin zu der gegenwärtigen Herausforderung, wie wir als Menschen unserer Zeit mit dem Fremden und Verborgenen im Wesen Gottes umgehen.

Seminare und Workshops
Das Spektrum der knapp 100 angebotenen Seminare ist vielseitig, der Run auf Themen, die „das Fremde“ in konkrete Lebensbereiche holen, groß. Allein zum Seminar „Veränderungsprozesse im Gehirn anstoßen“ von Matthias Schlagmüller (Kitzingen) haben sich 100 Teilnehmende angemeldet. Auch beziehungsorientierte Themen stoßen auf großes Interesse, so z. B. das Seminar „Lieben statt siegen – Machtkämpfe erkennen und vermeiden“ angeboten von Kreativ-Therapeutin Dorothea Gersdorf (Dortmund).

Im Seminar „Wie wir die „verletzten inneren Kinder“ zu Gott bringen können“ zeigt Dr. med. Andreas Akert (Langenthal, Schweiz) anhand von Fallbeispielen, wie innere Heilung die Beziehung zu Gott verändern und Persönlichkeit gesunden kann.

Prof. Dr. phil Lidia Lysiuk von der Universität Brest/Weißrussland bietet ein Seminar an zum Thema „Die Suche nach weiblicher Identität“, der Vortrag wird aus dem Russischen übersetzt.

Einen Überblick über alle angebotenen Seminare und Workshops bietet www.aps-kongress.de/seminare.

Abend der Kultur und Begegnung
Im Rahmen des Kongresses wird am Freitag, den 2. Juni, um 20 Uhr ein „Abend der Kultur und Begegnung“ mit dem bekannten Duo „2Flügel“ stattfinden. „2Flügel“ sind Christina Brudereck, Theologin und Schriftstellerin, und Benjamin Seipel, Pianist und Dozent. Die beiden nehmen die Zuhörer mit in ein musikalisch und sprachlich berührendes Szenario unter dem Titel „Kopfkino - In die Fremde, Phantasie & Seele reisen“. Die Teilnahme für Gäste ist möglich, Karten gibt es für 12 € an der Abendkasse.

Teilnehmer aus Kenia und mehreren osteuropäischen Ländern
Unterstützt durch Stipendien der APS besuchen den Kongress in Würzburg in diesem Jahr einige Psychologen, Psychotherapeuten, Tanztherapeuten und Studierende aus Weißrussland, Ungarn Lettland und der Ukraine. Auch aus Kenia wird eine Teilnehmerin erwartet. Dieses besondere Angebot ist möglich durch Spenden, die eigens zur Förderung von Fachkräften in Osteuropa gesammelt werden.

Anmeldungen sind noch möglich bevorzugt online unter http://aps-kongress.de/anmeldung.html, per Mail an info@akademieps.de oder per Brief an das APS-Sekretariat, Am Grohborn 10, 35066 Frankenberg.
Erstellt am 25.04.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 14.03.2017

APS-Kongress: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“

Frühbucherrabatt bis zum 31. März nutzen


Bad Homburg/Würzburg (APS). Vom 31. Mai bis 03. Juni 2017 findet der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg unter dem Thema: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“. Zum Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ schreibt Dr. Martin Grabe, 1. Vorsitzender der den Kongress veranstaltenden Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS, Bad Homburg v. d. H.): „Unser Thema hat sich weiter zugespitzt. Was tun wir, wenn uns plötzlich "postfaktisch" begründete Realität gegenübersteht? Was ist, wenn uns ganze Nationen fremd werden? Wie schaut es mit dem Stichwort Integration im eigenen Land aus? Der Schlüssel für positive Entwicklungen liegt nicht in Kopfschütteln und Entwertung, sondern im besseren Zugang zum Fremden in uns selbst. So wird es auf diesem Kongress über das Fremde nicht um Befremden gehen, sondern um Befreunden. Mit mir, mit dir und mit Gott.“

Der Veranstalter freut sich im Blick auf das herausfordernde Thema über das große Interesse mit bisher schon 700 Anmeldungen und weist auf den Frühbucherrabatt bis zum 31. März hin. Die Kosten ermäßigen sich im Standardpreis von 258 Euro um 30 Euro, im Preis für Studierende und Arbeitssuchende von 129 Euro um 15 Euro. Für die den Kongress begleitende Ausstellung ist mittlerweile eine Warteliste für weitere Interessenten geöffnet. Außerdem sind jeweils vor Ort sowohl Tageskarten für Donnerstag, 01.06., für 80 Euro und Samstag, 03.06., für 40 Euro als auch Tickets für das Konzert mit „2Flügel“ am Freitagabend für 12 Euro verfügbar.

Anders als im gedruckten Programmheft wird Elke Hickmann das Seminar „Hörendes Gebet“ statt Manfred und Ursula Schmidt halten, und das Seminar „Depressive Erkrankungen – Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung“ übernimmt Dr. Anne Zahn für Prof. Dr. Andreas Broocks. Außerdem konnten die Würzburger Dekanin Dr. Edda Weise, der Marburger Theologe Jürgen Mette und die Elstaler Theologin Prof. Dr. Andrea Klimt für die morgendlichen Andachten gewonnen werden.

Anmeldungen sind möglich bevorzugt online unter http://aps-kongress.de/anmeldung.html, per Mail an info@akademieps.de oder per Brief an das APS-Sekretariat, Am Grohborn 10, 35066 Frankenberg.
Erstellt am 14.03.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 26.01.2017

Meldung vom 26.01.2017APS-Kongress: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“

Interview mit Dr. Martin Grabe



Vom 31. Mai bis 3. Juni 2017 findet im Congress Centrum Würzburg der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge statt. Im Folgenden ein Interview mit dem 1. Vorsitzenden des veranstaltenden Vereins „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e. V.“ (APS), Dr. Martin Grabe. Hauptberuflich ist er Chefarzt der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Klinik Hohe Mark in Oberursel/Taunus. Die Fragen stellt Michael vom Ende.
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„Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“. Warum 2017 dieses Thema?
Die gesellschaftliche Situation war sicherlich ein wichtiger Auslöser für dieses Thema. Als wir „Das Fremde“ als Thema festgelegt haben, waren die Entwicklung der Migrationswelle und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft noch gar nicht absehbar. Würde das Pendel in Richtung „Willkommenskultur“ ausschlagen oder in Richtung Fremdenhass? Inzwischen wissen wir: es gibt von beidem viel, und zwar parallel. Leider macht das Negative meist die Schlagzeilen aus: Übergriffe gegen oder durch Migranten, Demonstrationen, Pannen in der Organisation. Oft gerät in den Hintergrund, welche Menge an unglaublich guter humanitärer Arbeit durch eine Vielzahl von Organisationen, oft Kirchengemeinden, geleistet wird, und wie viel auch staatlicherseits nicht schlecht läuft.

Die derzeitige politische Situation ist aber tatsächlich nur ein Aspekt unseres Kongressthemas. Für Therapeuten und Seelsorger – als unsere Kongress-Zielgruppe - viel interessanter: was bewirkt in Menschen Angst vor Fremdem und vor Fremden? Das führt hin zu dem Fremden in uns selbst, den nicht angenommenen und abgewehrten Wünschen und Gefühlen. Wie können Menschen sich diesem Bereich annähern oder sogar damit anfreunden, um sich nicht Ziele im Außen für ihre Projektionen suchen zu müssen? Der Kongress soll auch anregen, sich bewusster mit dem zu beschäftigen, was C. G. Jung den „Schatten“ eines Menschen genannt hat. Nur über diesen Umweg kann unter Menschen größere Zufriedenheit, persönliche Freiheit und Toleranz gegenüber anderen erreicht werden. Als dritter Aspekt soll das „Fremde“ auch auf der spirituellen Ebene angesprochen werden. Die Unverständlichkeit des Lebensschicksals, das oft als „Wegschauen Gottes“ empfundene Warten auf Besserung ist ein Thema, dass schon vor 3.000 Jahren in den biblischen Psalmen eine wesentliche Rolle spielte. Für Menschen, die heute glauben, tauchen diese Fragen ebenfalls auf. Antworten müssen immer wieder neu gefunden werden – und der Kongress möchte dazu Ansätze liefern.

Was und wer ist APS, und warum gibt es diesen Verein?
Der Verein „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS) wurde im Jahre 2000 von Chefärzten verschiedener christlicher Kliniken gegründet, wobei von Beginn an Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Organisationen aus dem Bereich der Psychotherapie und Seelsorge hinzugezogen wurden. Zunächst war nur an die Organisation eines einzigen Kongresses für den deutschsprachigen Raum gedacht, schon bald zeigte sich aber ein großer Bedarf und viel Interesse in diesem Bereich, so dass es zu einem schnellen Wachstum der APS kam und einer kontinuierlichen Arbeit. Die APS veranstaltet heute alle zwei Jahre einen großen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, in den Jahren dazwischen kürzere Jahrestagungen. Außerdem gibt es Regionaltagungen in drei Regionen, eine Tagung für empirische Forschung in Psychotherapie und Seelsorge, Hilfe bei der Gründung von Intervisionsgruppen und die Zeitschrift „P & S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge“. Die APS hat das Ziel, Männer und Frauen, die in den Bereichen Psychotherapie und Seelsorge engagiert sind, in ein fruchtbares Gespräch miteinander zu bringen. In der Vergangenheit zeigte sich immer wieder, welch interessante und weiterführende Diskussionen dabei entstanden. Die APS versteht sich nicht primär als politische Kraft. Und dennoch möchte sie einen Beitrag zur Erneuerung unserer Gesellschaft leisten. Das tut sie aber indirekt, indem sie eine Plattform für Gespräche zur Verfügung stellt – insbesondere mit ihren Kongressen – und vielfältige Gelegenheit schafft, Vorurteile abzubauen, zu lernen, neu zu denken und sich mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen. Psychotherapie und Seelsorge müssen sich manchmal auch politisch äußern. Ihr Proprium ist und bleibt aber die sorgsame Arbeit am Einzelnen, am inneren Menschen.

Würzburg scheint mittlerweile ein gesetzter Ort für die Kongresse der APS zu sein. Wenn das stimmt, warum ist das so?
Schon zum dritten Mal sind wir jetzt mit unserem Kongress in Würzburg. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Einerseits ist das Congress Centrum dort ideal für unsere Kongressgröße und bietet mit seinen vielen Seminarräumen beste Möglichkeiten. Andererseits liegt Würzburg, geografisch gesehen, nahezu ideal in der Mitte von Schweiz, Österreich und Deutschland und ist verkehrstechnisch gut angebunden. Da wir ein Kongress für den gesamten deutschsprachigen Raum sind, ist Würzburg kaum zu toppen. Unsere erwähnten Jahrestagungen finden aber traditionellerweise weiter in Marburg statt, die Regionaltagungen natürlich in den entsprechenden Regionen.

Wen wünschen Sie sich als Teilnehmende auf dem kommenden Kongress?
Wir sind deshalb bei unseren Kongressen auf einen zweijährigen Rhythmus gegangen, weil sie ein regelmäßiges Fortbildungsangebot bilden sollen, das für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen und Seelsorger und Seelsorgerinnen zu einem treuen Begleiter auf ihrem Berufsweg werden kann. Darum gibt es auch jeweils über 90 Seminare zur Auswahl, um aus einem breiten Spektrum ein individuelles Fortbildungsprogramm zusammenstellen zu können, das sich im Laufe der Jahre immer mehr ergänzt. Und mein spezieller Wunsch? Noch mehr Teilnehmende aus dem katholischen Bereich.

Pressekontakt:
Michael vom Ende (Pressesprecher)
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de

Erstellt am 26.01.2017 von Michael vom Ende

Meldung vom 15.11.2016

31. Mai – 03. Juni 2017: Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg

Jetzt anmelden - relevantes Thema, Frühbucherrabatt, Credit Points



Bad Homburg/Würzburg (APS). Unter dem Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ findet vom 31. Mai bis zum 03. Juni 2017 der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, zum dritten Mal in Folge im Congress Centrum Würzburg, statt. „Die APS-Kongresse sind als nachhaltige Impulsgeber und Akzentsetzer gedacht.“, so Dr. Martin Grabe, 1. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg). Jetzt sei laut Grabe ein „guter Zeitpunkt, sich zu diesem Kongress mit größter Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge“ anzumelden.

Zum einen wachse die thematische Relevanz in „Zeiten der Angst vor dem Fremden“. Wo man selbst ungeklärte Ängste und Wünsche in sich herumtrage, biete sich das Fremdartige für negative Projektionen an. Aus der Massenpsychologie wisse man, dass es gerade die unbewussten unreifen Anteile in Menschen seien, die sich zu einer mächtigen Woge mit großer Zerstörungskraft verbünden können, betont Grabe, der auch Chefarzt der Abteilung Psychotherapie/Psychosomatik der Klinik Hohe Mark (Oberursel) ist.

Zum anderen gelte bis zum 30. November der günstigste Frühbuchertarif. Die Kongressgebühr beträgt bis dann 198 Euro, für Studierende und Arbeitssuchende 114 Euro, ein Rabatt von bis zu 23 Prozent. Für Mitglieder des Vereins ermäßigt sich die Teilnahmegebühr noch einmal grundsätzlich um 20 Euro.

Nicht zuletzt habe man, so die Veranstalter, wieder die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt, so dass es für PsychologInnen und ÄrztInnen Fortbildungspunkte geben könne. Beim letzten Kongress wurden beispielsweise 16 Punkte angerechnet. Neben der kompletten Teilnahme am Kongress können Interessierte auch Tageskarten für Donnerstag und Samstag und die Konzertkarte für Freitagabend mit „2Flügel“gesondert buchen. Schon jetzt seien mehr als 330 Anmeldungen eingegangen und mehr als die Hälfte der kostenlosen Standplätze der den Kongress begleitenden Fachausstellung vergeben.

Detaillierte Infos, Preise und die Online-Anmeldemöglichkeit zum Kongress sind unter www.aps-kongress.de verfügbar.


Pressekontakt:
Michael vom Ende (Pressesprecher)
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de

Erstellt am 15.11.2016 von Michael vom Ende

Meldung vom 18.07.2016

31. Mai – 03. Juni 2017: „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“

9. Intern. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg



Bad Homburg/Würzburg (APS). Unter dem Thema „Das Fremde – in mir, in dir, in Gott“ findet vom 31. Mai bis zum 03. Juni 2017 der 9. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, zum dritten Mal in Folge im Congress Centrum Würzburg, statt. Auf die erhofften 1.000 Teilnehmenden warten mehr als 100 Veranstaltungen mit Plenumsvorträgen, Vortragsseminaren, Praxis-Workshops, einer Konzertlesung mit „2Flügel“ und einer Fachausstellung. Hauptreferenten des Kongresses aus unterschiedlichen Disziplinen sind Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer (Riehen bei Basel), Prof. Dr. theol. Wilfried Härle (Ostfildern), Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs (Heidelberg), Michael Borkowski (Laatzen bei Hannover), Yassir Eric (Korntal), Prof. Dr. theol. Dr. phil. Franz Gmainer-Pranzl (Innsbruck) und Prof. Dr. theol. Mihamm Kim-Rauchholz (Bad Liebenzell). Veranstalter des Kongresses ist der eingetragene Verein „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge“ (APS, Bad Homburg).

"Das Fremde" sei ein Thema, das „größte Relevanz für Psychotherapie und Seelsorge“ habe, so Dr. Martin Grabe, der 1. Vorsitzende des Vereins. „Rein äußerlich gewinnt es durch die Flüchtlinge in Deutschland hohe Aktualität. Dass viele Menschen sich recht schwer tun mit dem Fremden "in dir", hat eine Menge mit dem Fremden "in mir" zu tun.“ Wo man selbst ungeklärte Ängste und Wünsche in sich herumtrage, biete sich das Fremdartige für negative Projektionen an. Aus der Massenpsychologie wisse man, dass es gerade die unbewussten unreifen Anteile in Menschen seien, die sich zu einer mächtigen Woge mit großer Zerstörungskraft verbünden können, betont Grabe, der auch Chefarzt der Abteilung Psychotherapie/Psychosomatik der Klinik Hohe Mark (Oberursel) ist. Ein erster Schritt müsse sein, einen Blick für eigene dunkle, gemiedene Anteile zu entwickeln. Dann erst sei es möglich, anderen in dieser Auseinandersetzung zu helfen. Für Christen habe das Ganze aber auch eine spirituelle Dimension. Nicht nur Menschen, sondern auch der "erlebte Gott" sei laut Grabe den Christen manchmal fremd. "Warum muss das jetzt sein?" "Warum lässt er das zu?" sind Fragen, die sich nicht in einer Theodizee-Debatte abschließen lassen. Sie wollen im Leben immer wieder erobert werden.“

Detaillierte Infos und Preise zum Kongress sind unter www.aps-kongress.de verfügbar. Die Anmeldung ist online sowie über das APS-Sekretariat (Am Grohborn 10, 35066 Frankenberg, Tel. 06451 210904, info@akademieps.de) ab sofort möglich. Bis zum 30. November 2016 gilt noch der Frühbucherrabatt von 23 Prozent, dazu kommt eine Ermäßigung für APS-Mitglieder. Außerdem würde, so die Veranstalter, wieder die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt, so dass es für PsychologInnen und ÄrztInnen Fortbildungspunkte geben könne. Beim letzten Kongress wurden beispielsweise 16 Punkte angerechnet. Neben der kompletten Teilnahme am Kongress können Interessierte auch Tageskarten für Donnerstag und Samstag und die Konzertkarte gesondert buchen.


Pressekontakt:
Michael vom Ende (Pressesprecher)
Mobil: 0175 4165261
presse@aps-kongress.de

Erstellt am 18.07.2016 von Michael vom Ende